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Frühjahrsmüdigkeit

11.02.2019, Cornelia Krapf-Rütimann

Die Tage werden länger, die Temperatur steigt und der Schnee schmilzt langsam dahin. Manche Menschen freuen sich auf den Frühling und anderen ist es nur noch zum Gähnen zumute. Im Winter sinkt die Körpertemperatur von 37° auf 36.6° Grad Celsius ab und steigt wieder, sobald es wärmer und heller wird. Der Körper macht nun einen sogenannten Frühjahrsputz von innen Durch das Sonnenlicht der wieder länger werdenden Tage schüttet der Organismus verstärkt das Glückshormon Endorphin sowie die Sexualhormone Testosteron und Östrogen aus. Diese Umstellungen kosten den Menschen viel Energie, die er mit einem Müdigkeitsgefühl beantwortet. Die Frühjahrsmüdigkeit ist ausgebrochen…

 

Oft fehlen Vitamine, wie Magnesium und Zink und so fühlt man sich schlapp und müde. Weitere typische Symptome sind: Stimmungs-
schwankungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Erkältungen Kreislaufbeschwerden oder Schlaflosigkeit.

 

Die Behandlung dieser Müdigkeit ist einfach. Wer die sie rasch überwinden möchte, damit er den Frühling so richtig geniessen kann, sollte seinen Organismus in Schwung bringen.

  • Nehmen Sie eine Ernährungsumstellung vor mit: Getreideprodukte aus vollem Korn, Kar-
  • toffeln, ungeschälter Reis, Hülsenfrüchte und viel Obst und Gemüse.
  • Trinken Sie regelmäßig ein Glas Wasser. Der Körper ist durch die dauernde Heizungsluft
  • eher ausgetrocknet.
  • Geniessen Sie täglich einen Spaziergang im Freien das regt den Kreislauf an. Sonne
  • verbessert die Laune.
  • Tragen Sie keine Sonnenbrille. So kann mehr Licht über die Netzhaut des Auges auf den
  • Organismus einwirken
  • Nehmen Sie statt des Aufzuges die Treppe und lachen laut
  • Ungesund ist es auch, den Körper etwa vor dem Computer über Stunden hinweg in der-
  • selben Position zu halten
  • Gönnen Sie Ihrem Körper eine Massage am Rücken oder an den Füssen

 

Benutzen Sie Peterli das frische, gesunde Kraut

Die Petersilie (Petroselinum crispum) gehört zu der Pflanzenfamilie der Doldenblütler. Ihre Heimat wird im östlichen Mitteleuropa bis Westasien vermutet. Die Petersilie gehört in Europa und dem ganzen Mittelmeerraum zu den verbreitetsten Küchenkräutern.

 

Wirkungen: Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Arteriosklerose, Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Mundgeruch, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Blasen-Entzündungen, Eisenmangel, Herpes u.v.m.

Inhaltsstoffe: Vitamin C, Ätherischen Ölen, Gerbsäure, Thymol, Zink

 

Peterli-Pesto
75 g Peterli gewaschen im Cutter hacken
wenig Kräutersalz
2 Elf. Pinienkerne (Vit. B1 + Vit. E)
1 Knoblauchzehe, 50 g Parmesan gerieben
1 ½ dl gutes Olivenöl
zugeben, nochmals gut hacken, in saubere Gläser mit Schraubdeckel abfüllen
Servieren zu hellen Dinkelspaghetti, als Salatsauce, über Salzkartoffeln, im Risotto

 

Tee als Frühlingskur
1 TL Kraut in ¼ l kaltem Wasser aufkochen, kurz ziehen lassen, abseihen.
2 Tassen pro Tag sind ausreichend. Diese Kur sollte 2 Wochen getrunken werden.
Beachten: nach jeder Tasse Tee ein Glas Wasser nachtrinken. Vorsicht: nicht in der Schwangerschaft.

 

Peterli-Wein für die Gedächnisstärkung, Petersilien-Herzwein nach Hildegard von Bingen uvm. können Sie gerne bei mir anfordern.

Ich wünsche einen sonnigen und aktiven Start in den Frühling.

 

1 Kommentar


Helen G.

10.08.2019

Kann es kaum erwarten, bis der Workshop weitergeht. Das beste, was ich in den letzten Jahren gelernt hab. Vielen Dank!


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